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Gigabit und nun?

Was macht man jetzt damit? Ich hab mit 33.6 kbit/s angefangen, da hat 1MB noch 5 Minuten gedauert. Heute übertragt ein Speedtest mal locker 2-3 GB in wenigen Sekunden. Aber besser werden die Inhalte des Netzes auch nicht…

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Wer auch in einem durch Vodafone versorgten Kabelgebiet wohnt und bisher (oder in den letzten 3 Monaten) kein Kabel-Internet-Kunde war, sollte über https://shop.obocom.de/shop/ buchen und von ordentlichen Cash-Back-Angeboten profitieren.

Im übrigen, wie auch hier schon x-mal geschrieben: Vermutlich steht in deutschen Großstädten kein Haus weiter als 200m von einer Glasfaser weg, aber die Hausanschlüsse und Wohnungsverkabelungen sind das Problem.

Gerade bei Sondereigentum haben weder Hausverwaltungen noch Wohnungseigentümer ein Interesse, die bisherige Kupferverkabelung um Lichtwellenleiter zu erweitern. Bleibt also auf der letzten Strecke nur eine Modulation auf Kupferbasis (VDSL, g.fast), selbst wenn im Übergaberaum/Keller bereits LWL “ankommen”.

Einzig das Koaxial-Kupfernetz des Kabelfernsehens erlaubt eine noch höhere Bandbreite.

Zwar mag es stimmen, dass ein Kabelhersteller in den frühen 1980ern “per Du” mit dem Postminister war und daher am TV-Netz-Ausbau ordentlich verdient hat. Aber zum damaligen Zeitpunkt gab es weder die heute üblichen Glasfaserkabel noch die passenden Endgeräte für TV (vom Internet ganz zu schweigen).

Also vergesst die Urban Legend (bzw politische Propaganda), dass damals eine Partei eine breiten Glasfaser-Ausbau verhindert hätte. Das ist einfach Bullshit.

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