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Adverse Selektion und Moral Hazard

Unbedingt lesen:

Adverse Selektion (engl. Adverse Selection), auch Negativauslese oder Gegenauslese, im Bereich der Lebensversicherungen auch Antiselektion, bezeichnet in der Neuen Institutionenökonomik einen Prozess, in dem es auf einem Markt aufgrund von Informationsasymmetrie systematisch zu Ergebnissen kommt, die nicht pareto-optimal sind.

 

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Moral Hazard (engl., wörtlich moralisches Risiko), auch als subjektives Risiko oder moralische Versuchung bezeichnet, benennt das Problem, dass Institutionen Akteuren Anreize dafür bieten können, sich leichtsinnig, verantwortungslos zu verhalten. Standardbeispiel ist die öfter beobachtete Verhaltensänderung in Richtung eines risikoreicheren Verhaltens aufgrund einer Versicherung gegen das betreffende Risiko.[1] Ursprünglich ein Begriff aus der Versicherungswissenschaft, wird er heute auch allgemein ökonomisch verwendet. Dem moral hazard unterliegen diejenigen, die für die Folgen des risikoreichen Verhaltens aufkommen müssen; und es ist ein moralisches Risiko, weil leichtsinniges Verhalten als moralisches Fehlverhalten angesehen wird.

 

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