Vor 150 Jahren wurde die Malerin Paula Modersohn-Becker geboren, die ein Großteil Ihres viel zu kurzen Lebens in einem Dorf nördlich von Bremen verbrachte: Worpswede. Das ist kein Zufall, denn 1889 gründeten zwei Kunststudenten aus Düsseldorf dort die Künstlerkolonie Worpswede, die zahlreichen namhaften Künstler eine Heimat bot und das ganze Dorf bis heute prägt.
Noch heute hat das 10.000 Einwohner-Dorf eine große Kunstszene, Museen und natürlich viele geschichtsträchtige Gebäude. Aber auch schöne frei stehende Häuser, die erstaunlich preiswert sind. Denn Worpswede verfügt zwar leider nicht mehr über einen aktiven Bahnhof (die Strecke ist ohne Verkehr, eine Reaktivierung steht immer mal wieder zur Debatte), ist aber nur ca. 10 Kilometer von Osterholz-Scharmbeck oder Lilienthal entfernt (Endhaltestelle der Bremer Straßenbahn, großes Einkaufszentrum). Und trotz der knapp 10.000 Einwohner gibt es in Worpswede sowohl ALDI Nord als auch Lidl und die Deutsche Glasfaser verlegt gerade GPON (1/0,5 Gbit/s für ~100€ im Monat)
Filme darüber:
… die Website des Fördervereines, der für eine Reaktivierung im Planverkehr kämpft: https://moorexpress.info/
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