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3D Druck in China

Es mag einige erstaunen, aber ich besitze (noch) keinen 3D-Drucker. Ersatzteile habe ich mir in der Vergangenheit von Dienstleistern drucken lassen, wovon es in Deutschland sehr viele gibt. Quasi jeder Teenager mit ein paar 3D-Druckern ist dazu heute technisch in der Lage, ob man davon Steuern und Administrativa bezahlen kann, soll nicht mein Problem sein, solange es eine Rechnung gibt.

Anyway.

Fürs Lastenrad habe ich einen Type2 auf Schuko-Adapter, der leider ohne Verriegelungsnut auskommt, das führt laut diversen Nutzern dazu, dass nicht geladen werden kann. Ob dies auch bei der SWM das Problem ist, weiß ich noch nicht.

Ein YouTube hat dafür eine anklebbare Verlängerung mit eben diesen 3 Klemmnuten designed und kostenfrei bereitgestellt.

Dieses Mal habe ich nach China geschaut, denn die ursprünglich als reine PCB-Platinen-Drucker gestarteten Dienstleister sind längst im Bestückung, 3D und CNC-Geschäft angekommen. Hier geht es nicht darum, einfache Dinge in Serie zu fertigen, sondern Stückzahlen ab 1 Stück automatisiert und hochwertig bereitzustellen. Dass wir in Europa bis heute keinen vergleichbaren Anbieter haben, ist ein Armutszeugnis.

Ich habe mich für JLC3DP entschieden, ein Angebot von JLCPCB (bekannter als YT/Podcast-Sponsor):

Noch kann ich natürlich nichts über Qualität und Versand sagen, bemerkenswert ist jedoch, dass bei einer Sub-10€-Bestellung ein Mensch über das Modell schaut und mir Feedback gab, wo es eng werden könnte.

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China ist voll von 3D-Druck-Farmen, primär werden aber Produkte für den eigenen Verkauf hergestellt:

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Auf Tiktok und YT findet man diverse Clips von anderen Werken. Sehr häufig kommen mittelpreisige Consumer-Drucker zum Einsatz, die im Bereich 300-1500€ liegen. Highend-Hardware gibt es nur wenig bzw. im CNC-Bereich oder bei Resin-Druck.

Persönlich kann ich den Produkten nichts abgewinnen, Plastikspielzeug oder Trivialprodukte sind nichts anderes als produzierter Müll. Die Stärken liegen bei der Ersatzteilbeschaffung, beim Ausbessern, für Prototypen und Kleinserien.

Ironischerweise kann man damit auch sehr viele Alltagsgegenstände reparieren und zu „einer zweiten Runde“ bewegen. Wenn man also den Platz hat und sich in die 3D-Modellentwicklung einarbeiten möchte, sicherlich eine nette Sache.

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