Da ich den Umbau meines Bakfiets-Lastenrades zu einem Pedelec wettergeschützt in der Tiefgarage vorgenommen habe, musste ich mich um eine Arbeitsbeleuchtung kümmern. Der Versuch, mit batterie/akku-betriebenen LED-Strahler zu arbeiten, war ein totaler Reinfall. Man wird hier im Bereich 10€ komplett abgezockt.
Gleich viel oder nur unwesentlich mehr kosten große LED-Strahler auf 18V-Makita-Akku-Basis. Hier muss man natürlich bereits Akkus haben, entweder Original Makita oder eben günstige „Generika“ aus Asien. Bei meinem Schlagschrauber, den ich günstig aus China bestellte, waren zwei dabei. Den Schrauber nutze ich für sehr feste Schraubverbindungen im Fahrradbereich, wo sonst nichts mehr half.
Nachteil: Mit einem 3000mAh-Akku ist nach 1,5 Stunden das Licht aus. Man braucht also mehrere Akkus, größere Akkus oder eine Strategie anderer Art bei längerer Nutzung.
Für um die 9€ gibt es gerade https://s.click.aliexpress.com/e/_c2uPXFmt (ohne Akku natürlich)

Es gibt diese Bauform auch noch mit nur einem binären AN/AUS-Schalter und auch noch mit USB-Ausgängen (quasi als Powerbank), die kein Mensch braucht. Per USB ist die Leuchte so oder so nicht zu betreiben, nur mit Makita-kompatiblen Akkus.
Was die Lichtausbeute angeht, habe ich bisher kein besseres Angebot gefunden, als dieses Modell in dem Preisbereich.
Sollte ein anderes Werkzeugakku-System vorhanden sein, gibt es eventuell auch dort Adapter auf Makita. Wobei die größte Auswahl in umgekehrter Richtung zu haben ist, z.B. Makita zu Lidl Parkside.
Spaßeshalber habe ich zwei Makita-Akku-Sockel bestellt und werde daraus einen kleinen Fahrradakku bauen. Zufällig sind zwei 18V-Akkus in Reihe geschaltet 36V. Natürlich mit deutlich geringerer Leistung als ein richtiger Akku, aber vielleicht ausreichend. Auf YouTube gibt es jedenfalls viele Beispielvideos dieses „Hacks“, beispielsweise: