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Spulenfiepen beim ThinkPad-Netzteil

Als ich in der vorweihnachtlichen Zeit spät am Abend noch am Gerät saß, nervte mich ein pulsierendes Fiepen welches ich auf das 65W USB-C-Netzteil des ThinkPads zurückführen konnte. Hier eine Audio-Aufnahme:

Der freundliche und umgehend antwortende Lenovo-Support auf Twitter konnte mich nur an den deutschen Kundendienst (Telefon) verweisen, was ich grundsätzlich so weit wie möglich vermeide.

Da es mir dann ein paar Tage später doch ziemlich auf die Nerven ging, habe ich recherchiert und bin über den Lenovo.com-Account auf https://www.managedtechnicalsupportaccess.com/mtsarva/lenovo.html aufmerksam geworden. Dieses von IBM Canada betriebene Support-System wird von Lenovo für Thinkpad- und Unternehmenskunden eingesetzt. Man registriert sich dort und kann dann ein neues Service-Ticket unter Angabe des Produktes, Seriennummer und Problems anlegen. (Und dabei erleben, wie Webanwendungen vor ~15 Jahren ausgesehen haben.)

Aus mir unbekannten Gründen kam zwar keine Mail an und einen von mir wegen unbekannter Nummer ignorierten Anruf habe ich erst später Lenovo zuordnen können, aber Lenovo hat sich sofort in beeindruckender Art und Weise darum gekümmert:

Also: Am Sonntag, den 23.12.2018 habe ich mitten in der Nacht das Ticket aufgemacht. Bereits am ersten Tag nach Weihnachten (27.12.2018) wurde das Ersatzteil per UPS aus den Niederlanden versendet und wäre das Flugzeug am Tag darauf von Köln nach München geflogen… wäre es am 28.12.2018 schon bei mir angekommen:

Letztlich ist Spulenfiepen bei Netzteilen egal welcher Qualitätsstufe ein Problem, ich hatte auch schon zwei oder drei Apple-Netzteile oder (ganz schlimm) TFT-Monitore mit Spulenfiepen. Apple hat mir die Netzteile immer im Laden getauscht, aber nie gratis per UPS Ersatz zugesendet.

Ich bin jetzt noch beeindruckter davon, was Lenovos “Remote”-Support für ein vergleichsweise günstiges 900€ ThinkPad angeht. Die haben sich qualitativ und service-technisch richtig ins Zeug gelegt und machen bisher alles richtig (bis auf die hässliche, aber immerhin funktionale IBM Software).

Sollte ich weiterhin so gute Erfahrungen machen, werde ich irgendwann auch High-End-Thinkpads statt eines Touchbar-Macbook Pros kaufen, denn für einen Termin im Apple-Store hätte ich sicher 2 Wochen länger warten dürfen…

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