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Spass mit RGB LED-Streifen

LED Fun

Die SMD5050-RGB-Stripes gibt es bei eBay, AliExpress und allen anderen China-Shops in unterschiedlichen Qualitäten (30/60 LED pro Meter, Wasserschutz, in 5V, 12V, 24V) und Längen (habe bis 5m auf der Spindel gefunden).

Die LEDs sind nicht einzeln adressierbar, d.h. man kann kein “Lauflicht”-Effekt damit gestalten, allerdings sind sie relativ billig. Ich habe für 1,5m in der 5V-Version mit USB-Stromversorgung ca. 6€ bezahlt. Jetzt warte ich noch auf den “Blinkstick Pro” um weniger nervige Effekte darzustellen bzw per script die Beleuchtung steuern zu können..

Die Streifen sind einfach trennbar und wer lötfaul ist, kann sich (teure) Verbinder-Clips bestellen um die Segmente je nach Wunsch wieder zu verbinden.

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Immobiliengewinne sind sicher!

Um einen wirtschaftlichen Vorteil zu erlangen, muss man einen “Edge” realisieren, also einen Vorteil gegenüber anderen Marktteilnehmern. Der Edge kann z.B. ein günstigerer Wareneinkauf, höherer Verkaufspreis, höhere Auslastung oder reduzierte Kosten sein (ggü. der Konkurrenz).

In seltenen Marktphasen, die ich gerne als Anomalie bezeichne, ist dies für eine kurze Zeit auch ohne oben genannte Aspekte möglich: Man hat ein neues Produkt geschaffen, für das es keine Konkurrenz aber eine hohe Nachfrage gibt, oder man stellt Güter her, die durch Sondersituationen extrem nachgefragt und teuer geworden sind. Oder es gibt einen (rational-irrationalen) Boom, der kurzfristig alle Teilnehmer profitieren lässt (Bubble).

Wir sehen aber nun schon seit Jahren eine negative Zinsentwicklung in Europa, mit der die EZB und die Politik versucht, risikoarme Geldanlagen möglichst zu entwerten und die Inflation indirekt anzukurbeln: Eine steigende Inflation bedeutet auch, dass Zinszahlungen für die nach 2009 gestiegenen staatlichen Verbindlichkeiten (Griechenland, Italien, Spanien, Irland, …) im Endeffekt nicht mehr so gravierend sind und “einfacher” bedient werden können.

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Monstermaschine

Meinen ersten Rechner habe ich 1997 geschraubt — meinen bisher letzten in 2006. Die Umstellung von Linux auf OSX und Apple-Hardware in 2006 und die Umstellung auf Dedicated- bzw. Cloud-Hosting haben es lange Jahre nicht erfordert, selbst Hand an Hardware anzulegen.

Doch weil  Apple seit Jahren keine ordentliche Arbeitshardware mehr im Angebot hat — Mac Pro ist ein teurer Witz, Retina Macbook Pros seit fast 3 Jahren ohne grundlegende Aktualisierung — trug ich schon einige ganze Weile den Wunsch in mir, hier mal etwas ordentliches zu bauen.

Im Idealfall wäre ein Hackintosh herausgekommen, aber eigentlich möchte ich auf ein mobiles Apple-Notebook nicht verzichten und hoffe auf baldige Vorstellung aktualisierter Nachfolger. Viele meiner beruflichen Tätigkeiten bestehen heutzutage aus DevOps-Tätigkeiten, erfordern virtuelle Maschinen oder Docker. Und genau hier gibt es die größten Performance-Problem auf dem Mac, weil selbst VMWare Fusion eine miserable IO-Performance hat, vom knappen RAM (16GB) in den Geräten mal abgesehen.

Per SSH auf einem Linux-Zweitsystem zu arbeiten oder mittels test-kitchen und docker-machine auf eine Build-Machine auszulagern, sind hierbei kein Problem (Gigabit-Ethernet, SSD…). Ein Auslagern in die Cloud oder auf dedizierte Systeme sind wegen der asymmetrischen Bandbreiten in Deutschland keine Option: Selbst mit 12 Mbit/s dauern 2-3 GB Upload viel zu lange für einen Testlauf, den man pro Stunde ein paar Mal ausführen möchte, weiterhin hätten es meine Kunden sicher nicht gerne, würde ich privaten Sourcecode bzw die notwendige Build-Umgebungen auf irgend einem Lowcost-Hosting-System hosten, welches 24/7 von aussen erreichbar wäre und mich auch locker 120-150€ im Monat gekostet hätte.

Und so ging ich auf die Suche nach dem passenden System und wurde bei LGA-2011-3-XEON-Mainboards fündig.

Aktuell schaut das System so aus:

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Der Cloud-Kampf ist verloren.

Der Untergang der deutschen Hosting-Industrie wurde nun besiegelt: Der französische Anbieter OVH hat in Partnerschaft mit einem der erfolgreichsten Private-Equity-Unternehmen der Welt, KKR, eine Bewertung von über einer Milliarde Euro erreicht und 250 Millionen Euro zur weiteren Expansion erhalten.

Das Unternehmen wird nun 10 weitere Rechenzentren bauen, unter anderem in Polen, Deutschland, USA und Asien. Denn nur somit kann die Grundlage für globale Services geschaffen werden, wie sie Amazon AWS oder Googles Cloudplattform bieten.

Details hierzu beim Gründer und Chef von OVH auf Twitter:

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Professionelles 4G in Deutschland

In den Blogposts über den Glasfaser-Netzausbau und Internet im ICE habe ich bereits einiges zur miserablen Breitbandsituation in Deutschland geschrieben, was aber mit Menschen, die beruflich auf schnelle mobile Datenverbindungen angewiesen sind?

In Deutschland gibt es drei Netzbetreiber: Deutsche Telekom, Vodafone, Telefonica – alle mit diversen Whitelabel-, Reseller und MVNO (Virtuelle Netzwerkbetreiber) mit unterschiedlichen Ausbaustufen, Frequenzbändern und Preisgestaltungen.

Als Einsatzzweck definieren wir mal folgende Anforderungen:

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Deutsche Steuerbürokratie

Als Selbständiger wie auch als GmbH-Geschäftsführer bin ich regelmäßig mit teilweise unfassbar dämlichen Regelungen unseres Steuerrechtes beschäftigt.

Ich bin selbstverständlich dafür, dass möglichst alle Steuerpflichtigen im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur Kasse gebeten werden, um damit unseren Staat inkl. des Sozialsystems zu finanzieren (über die Mittelverwendung schreibe ich hier mal nichts).

Trotzdem ist das Kriterium der Steuerehrlichkeit primär von den beschränkten eigenen Möglichkeiten abhängig: Angestellte, Selbständige oder kleine Unternehmen haben nur wenig Möglichkeiten sich der Steuerpflicht zu entziehen, zumindest ohne “unsinnige” Ausgaben wie Firmenfahrzeuge oder Schwarzarbeit (utopisch im professionellen Umfeld) etc..

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Warum Ihr kein Glasfaser habt und auch keines bekommen werdet.

Triggerwarnung: Advocatus Diaboli

Die Versorgung mit Breitband-Internet in Deutschland ist ein Elend, in diversen Rankings liegt unser Land weit hinten, insbesondere wenn man die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und den Reichtum unseres Landes einbezieht. In der Öffentlichkeit ist die Schuld klar: Die Telekom.

Das ist natürlich nur die halbe Wahrheit, weswegen ich versuchen werde, das ganze hier mal etwas ausführlicher zu Beschreiben:

Geografische Situation und Agglomeration in Deutschland

  1. Circa 50% der Einwohner leben in einem von 22 Ballungsräumen/Metropolregionen.
  2. Bevölkerungsdichte Deutschlands: Statistisches_Bundesamt_Deutschland_-_Interaktive_Karten_-_AI002-1
  3. Verfügbares Einkommen: Statistisches_Bundesamt_Deutschland_-_Interaktive_Karten_-_AI016-1

Wir sehen, dass sowohl Bevölkerungsdichte als auch das verfügbare Einkommen pro Person unregelmäßig verteilt ist. Das ist bei einem Flächenland wie Deutschland insbesondere mit der Geschichte der deutschen Teilung und des DDR-Unrechtsregimes nicht verwunderlich.

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Deutsche Bahn in der WLAN-Falle

Viele Kunden wünschen sich in Fern- und Nahverkehrsmitteln nutzbares und kostenfreies WiFi (in Deutschland als WLAN bezeichnet), also vereinfacht “gratis Internet”.

Auch ich würde mich sehr darüber freuen und habe mich jahrelang über das schlechte Telekom-Angebot in den DB ICEs geärgert, obwohl ich zeitweise die damals noch kostenpflichtigen Telekom-Hotspots über einen Business-Account nutzen konnte und auch heute noch ab und an 1. Klasse fahre und deshalb bereits jetzt schon kostenfreien Zugang hätte.

Hätte. Denn das WiFi funktioniert oft nicht. Weil der Service im Zug geboten wird, konzentrieren sich die Beschwerden zuerst bei den Zugbegleitern und später beim DB-Support zB auf Twitter. Erst später wird an die Telekom als Betreiberin verwiesen.

Das blieb der Öffentlichkeit nicht unbemerkt, die Bahn in Form von Bahnchef Grube hat unter Druck des CSU-Verkehrsministers Dobrindt ein flächendeckendes, funktionierendes Angebot in 1. und 2. Klasse des ICE-Fernverkehrs bis zum Jahresende 2016 angekündigt.

Nachdem also klar war, dass die Telekom kein funktionierendes System liefern konnte, wurde eine Multi-Providerlösung ausgeschrieben, die sämtliche Mobilfunkanbieter unterstützen soll und damit die Zuverlässigkeit und die Bandbreite sicherstellen soll.

Das wird aber leider nicht funktionieren.

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Ein Jahr später…

Mancher wird sich fragen, warum dieses Blog so lange nicht mehr aktualisiert wurde und warum auch meine anderen Websites seit Jahren keinen refresh gesehen haben. Der Grund ist einfach: Ich habe einfach zu viel zu tun und konzentriere mich auf Dinge, die mir Spass machen und Geld bringen 🙂

Unter der Haube läuft technisch mein vollautomatisiertes DevOps-Setup auf Basis von chef.io und sorgt für Systemaktualisierungen und führt Änderungen kontrolliert aus. Teile davon habe ich bereits 2010 aufgesetzt, sie funktionieren bis heute…

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Was für beeindruckende Karrieren!

Gestern ist das Kanadische E-Commerce-Unternehmen Shopify an die Börse gegangen. Mit einem dualen Listing sowohl an der NYSE als auch an der Toronto Stock Exchange.

Das wäre an sich genommen für uns nichts spannendes, aber die Geschichte hinter den zwei aus Deutschland stammenden Gründern, insbesondere dem CEO, ist extrem spannend und IMHO unbedingt zu erzählen:

Tobias Lütke, heute 34, hat mit 16 in Koblenz die Schule geschmissen und sich stattdessen für eine Ausbildung als Fachinformatiker bei Siemens entschieden. Er lernte dort Java und Java zu hassen.

Auf einem Snowboard-Urlaub in Wistler lernte er und auch sein späterer Mitgründer Daniel Weinand ihre heutigen Ehefrauen kennen und wanderten schliesslich nach Kanada aus.

Aus einem von ihnen aufgebauten Snowboard-Online-Shop entstand dann ein generische Shopsystem als Software as a Service (SaaS) mit heute über 160 000 Shops:

The first Shopify store was our own. In 2004, we took something we loved, snowboarding, and built a business around it. The idea was to set up an online store and create a snowboarding empire. But there was a problem: the software landscape we encountered seemed to work against our ambitions at every step.

— Letter from Tobi http://investors.shopify.com/Home/default.aspx

Tobi entwickelte den Shop in Ruby on Rails, wo er zeitweise Core Team Member war, daneben aber u.a. auch ActiveMerchant, eine OpenSource Bibliothek zur einfachen Anbindung diverser Zahlungsabwickler und vieles mehr: https://github.com/tobi

Daniel Weinand entwickelte mit und kümmert sich bei Shopify um Design und die Firmenkultur.

Selbst 2010, als das Geschäft schon ordentlich brummte, half Tobi auf der Schnitzelconf in Wien gründungswilligen Entwicklern, teilte Rat und seine Erfahrung. Auch ich hatte damals die Gelegenheit mich mit ihm zu unterhalten.

Zwischenzeitlich wurde er “CEO des Jahres” und Shopify wird nach dem Fall von Blackberry mittlerweile als *DAS* Tech-Aushängeschild Kanadas angesehen.

Heute war also der Börsengang. Der Bürgermeister von Ottawa, dem Firmensitz, gratulierte schon artig per Twitter (und hofft bald ordentliche Steuereinkünfte zu verzeichnen ;-).

Was für beeindruckende Karrieren – von beiden!

 

Weiterführende Links:

“Zwei Deutsche mischen Kanadas Gründerszene auf” – Mai 201http://blogs.faz.net/netzwirtschaft-blog/2014/05/12/zwei-deutsche-mischen-kanadas-gruenderszene-auf-3647/

“Tech IPO Scorecard: Shopify Skyrockets 51%” – Mai 2015 http://techcrunch.com/2015/05/21/tech-ipo-scorecard-shopify-skyrockets-51-while-baozun-rises-a-slimmer-4-6/

Shopify Surges in Debut After Larger Than Expected IPO”- Mai 2015 www.bloomberg.com/news/articles/2015-05-20/shopify-raises-131-million-pricing-ipo-above-increased-range