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Akku-Tausch bei einem 15″ Retina Macbook Pro (Late 2013)

Mit den Unibody-Geräten begann Apple das Verkleben von Akkus mit den Gehäusen um den verfügbaren Platz besser nutzen zu können – seitdem ist aber ein Batteriewechsel nur noch schwer möglich.

Zwar bin ich nun gerade auf einen neuen 5K iMac umgestiegen, aber das alte Macbook Pro ist noch gut in Schuss und lag hier die meiste Zeit der letzten 3,5 Jahre nur auf dem Schreibtisch und bespielte ein externes 27″ Display.

Immer am Netzteil angeschlossen war der Akku so gut wie nie benutzt worden, hatte laut System-Profiler gerade mal 20 Zyklen hinter sich und sollte in einem guten Zustand sein.

Sollte.

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Die Selbstgerechtigkeit der Deutschen

… zeigt sich wieder einmal beim Thema Elektromobilität. Jahrelang haben die deutschen Konzerne sich als Innovationsführer dargestellt, Elektroautos ob mit oder ohne Wasserstoff-Antrieb – alles kein Problem, serienreif und kurzfristig produzierbar. Derweil wurden Milliarden von Euro in die Subvention von Diesel, dem Ausbau von Straßen und anderen Dingen gesteckt, von denen die Autobauer am meisten profitieren konnten.

Nicht ausser ein paar Alibi-Produkten wurde gebaut.

Und irgend so ein verrückter Silicon Valley-Typ, dessen Bude PayPal ihn zu einem vermögenden Menschen gemacht hat, hat es geschafft eine bezahlbare Elektro-Karre inklusive Ladenetz zu bauen. Und das bereits mit vier Modellen.

Was hört man in Deutschland? Tesla-Autos sind viel zu teuer! Die Spaltmaße! Wenn alle Strom tanken kollabiert das Netz! Die Arbeitsplätze hängen am Diesel! Ich kann doch mein Auto nicht 12 Stunden laden, wenn ich pro Tag 24 Stunden unterwegs bin um statisch im Schnitt 40km zurückzulegen!!!

Es sind immer die selben konstruierten Ausreden warum es nicht klappen kann, warum es nicht klappen darf. Und man schafft die Gründe der Ausreden selbst: Wenn die Mehrheit der Deutschen das schlechteste aus Sozialismus und Kapitalismus für erstrebenswert hält, dann kann sich eben nur eine kleine Schicht noch ein 100.000€ Auto leisten.

Warum fahren in Kalifornien so viele Menschen Tesla? Weil der Tech-Boom seit 1960 dort für tausende Millionäre gesorgt hat, die ein Tesla auch als Spass-Auto haben wollen. Bei uns gibt es das nicht, der Reichtum ist bei den selben Industriellenfamilien wie 1933 und ein paar Mittelständlern, die die in den Nachkriegsjahren in Zeiten geringer Steuern und großem Wachstum die Grundlage für ein Vermögen legen konnten.

Spätestens seit SPD-Schmidt ist das aber vorbei, Erfolg es ist eine seltene Ausnahme geworden, der Staat kassiert 50% des Verdienstes und erlaubt Unternehmer keine langfristigen Investitionen mehr:

Der Staat verbrennt Milliarden für Bullshit, besteuert gerade die Menschen, die Fundamente für die gesellschaftliche Zukunft legen (Singles, Unternehmer).

Und weil das und die Bürokratie nicht ausreicht, wird auch noch ein staatlich verordnetes Zwangs-Unterhaltungs-Konglomerat ausgebaut und zwar mit der Geschwindigkeit eines metastasierenden Tumors. Weil 9 Milliarden Euro pro Jahr für ARD+ZDF noch immer nicht ausreichend sein sollen, verlangen diese jetzt NOCH MEHR GELD um damit dann “sparen zu können”.

Wie blöd sind die Deutschen eigentlich?

Ist es ein Gendefekt, der die Menschen hier seit hunderten von Jahren dazu drängt, Kaisern, Diktatoren und Eliten hinterherzurennen, die sie dann verheizen? Oder ist es einfach nur die Faulheit, Selbstgerechtigkeit, Angst vor Veränderung und der Neid, der dafür sorgt, dass man alles bekämpft, was nicht “der Gemeinschaft” zu nützen scheint, selbst wenn es genau das Gegenteil ist?

Keiner kriegt den Arsch für was konstruktives hoch, Schuld sind immer die anderen und weitere staatliche Regulierung wird für erstrebenswert gehalten. WTF.

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Kein Mitleid mit AirBerlin-Angestellten

Jedem Mitarbeiter von AirBerlin muss seit Jahren klar gewesen sein, dass das Unternehmen nicht ordentlich wirtschaftet. Milliardenverluste, immer neue Vorstände und Restrukturierungsmaßnahmen waren am Jahresende immer eines: Nicht erfolgreich.

Im Gegensatz zu den “Schleckerfrauen”, die meist keine andere Job-Angebote, Erfahrung oder Ausbildung hatten, sind doch die meisten Mitarbeiter von AirBerlin mindestens mit Abitur oder sogar einem Hochschulstudium ausgestattet. Da muss man dann bitteschön auch Verantwortung übernehmen, für sich und die Familie!

Jedes Unternehmen muss in Deutschland und in UK eine Bilanz veröffentlichen – für jeden einsehbar. Börsennotierte Aktiengesellschaften haben darüberhinaus noch weitreichendere Veröffentlichungspflichten, insbesondere ab einer gewissen Größe bzw. Handelssegment:

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Tesla: Geniale Autos, fragwürdiges Investment

Im Zuge des Diesel-Betruges und der sich abzeichnenden kartellartigen Struktur der deutschen Autoindustrie, der gezielten Einflussnahme auf Politik und vice versa, nutze ich aktuell jede Gelegenheit Werbung für Tesla zu machen.

Hierbei geht es mir darum, die immer wieder vorgetragenen Argumente, warum Elektroautos nicht funktionieren, zu entkräften. Die Einwürfe sind immer gleich strukturiert und fadenscheiniger Natur: Akku explodiert angeblich, hält nicht sehr lange, lädt bei Minusgraden nicht, Laden dauert zu lange, “wenn jeder ein E-Auto hätte, würde das Stromnetz zusammenbrechen” usw. usf.

Das sind einfach Bullshitargumente.

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Social Overkill

In unserer Zeit geniessen viele NGOs einen Status als Heiligtümer, der sogar Mutter Theresa zu übertreffen scheint. Aber unsere Welt verändert sich, was passiert dann?

Konstruieren wir einmal ein abstraktes Beispiel: Ihr habt als Wissenschaftler einen Verdacht, dass ein bestimmter Baustoff starke Gesundheitsschäden verursacht, jedoch könnt ihr mit Brandbriefen an Unternehmen und Politiker keine umgehende Lösung erreichen. Ihr entschliesst euch also dazu, ein NGO zu gründen:

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Helmut Kohl

Helmut Kohl war wohl der einzige Deutsche des letztens Jahrhunderts, der Millionen von Menschen die persönliche Freiheit gebracht und für die wirtschaftliche, politischen und freiheitlichen Rechte aller Europäer eingestanden ist.

Als Teenager kannte ich nur einen Kanzler: Helmut Kohl. Und die üblichen linken Jugendlichen konnten seine Abwahl 1998 nicht mehr erwarten. Dabei wurde aber vergessen, was Helmut Kohl in Verhandlungen mit den Alliierten einerseits, davor und danach aber auch beim Projekt EU geleistet hat.

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Plan für eine eine Karriere in der IT-Welt.

Seit meinem Quereinstieg 1999 hat sich sehr, sehr viel in der Branche getan. Viele Menschen, Technologien und Trends habe ich kommen und gehen sehen, viele auch schlicht verpasst. Weder bin ich Multimillionär noch besitze ich Häuser. Der folgende Plan ist daher absolut nicht neutral oder aus der Sichtweise eines “Gewinners” sondern  aus meiner rückblickenden Sichtweise und dementsprechend stark subjektiv und nicht 1:1 übertragbar, sondern soll meine Erfahrungen und Erkenntnisse beschreiben.

Ich würde es jedenfalls heute so versuchen:

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Der Glasfaser-Inkubator

FTTH-Anschlüsse sind in Deutschland nur in äusserst geringer Zahl vorhanden weil sich ein flächendeckender Ausbau für Privatkunden nicht lohnt: Eine Refinanzierung würde massiv steigende monatliche Umsätze erfordern. Hingegen sind große Wirtschaftszentren für Unternehmenskunden bereits bestens erschlossen bzw mit vergleichsweise geringen Ausbaukosten erschliessbar (Metronetze in Großsstädten etc.) und das Preisniveau für alle beteiligten zumutbar.

Wie könnte man als Telko jetzt trotzdem innovativ sein, ohne die Milliarden für flächendeckendes FTTH aufzubringen oder lahme, subventionierte Vectoring-Konzepte auf Basis von FTTC zu realisieren?

Wer braucht eigentlich hohe symmetrische Bandbreiten und ist nicht in unmittelbarer Versorgungsnähe? Vermutlich KMU und Kleinunternehmen/Startups. Gerade letztere verfügen üblicherweise nicht über die Mittel zur Eigenfinanzierung einer optischen Anbindung, gehen schnell wieder ein oder verlegen ihren Sitz nach z.B. Berlin und werden zu Erfolgsstories, an denen kein deutscher Telko mehr einen Cent verdient – weil die Kohle zu AWS oder Level3 geht.

Hier könnten TK-Unternehmen ein innovatives Finanzierungskonzept anbieten und somit mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: Startups oder KMU bewerben sich mit der erforderlichen Bandbreite und einem Businessplan bei “Fibre VC/Incubator”. “Fibre VC” beurteilt das Potential und die zu erwartenden Ausbau- und Betriebskosten und, sofern die Zahlen passen, baut das Netz bis zum Unternehmen aus und sponsort die Betriebskosten für 2-5 Jahre. Im Gegenzug gibt es entweder eine Beteiligung am Unternehmen oder eine andere lohnende Zusammenarbeit mit dem Telko. Man baut sich so den Kontakt zu innovativen Startups auf und kann sich bereits früh daran beteiligen, quasi als Unternehmens-Inkubator.

Ein weiterer Effekt: Die Erschliessung eines Kunden auf dem Land bringt zwangsläufig auch Vorteile für die örtliche Versorgung mit sich, d.h. es werden Kapazitäten geschaffen um auch andere Unternehmen und dort lebende Privatkunden mittelfristig schnellere Anschlüsse zu liefern, sei es auch nur FTTC mit Vectoring-VDSL.

Weiterhin bindet man die Unternehnmen auch längerfristig an den Telko, was bei Startups in Ballungszentren nicht möglich ist. Dort herrscht Konkurrenz und somit nur ein geringer Spielraum um Geld für Investitionen in die Hand zu nehmen.

Zusammenfassung:

FTTO (Office) Inkubator/VC:

+ Businesspläne und regionale Startups auf dem Tablett
+ Bindung der Startups an den Telko, d.h. Schaffung von regionalen Gründer-Clustern
+ überschaubares Finanzierungsbudget für Erschliessung ausgesuchter ländlicher Standorte notwendig
+ Stärkung der digitalen, dezentralen Innovationskraft Deutschlands / Gründergeist / Unternehmertums / Leuchtturmprojekte.
+ Ggf. EU/KfW-Subventionen/Kredite für Gründungen einkalkulierbar
+ Co-Nutzung der geschaffenen Infrastruktur für das normale Retail-Geschäft
+ lokale Unternehmen bringen am Unternehmenssitz Gewerbesteuer-Einnahmen die Gemeinden dann in den Ausbau von FTTH re-investieren können.