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Kriminielle Dummheit

Nachdem vor einigen Wochen bereits Supermärkte in den Niederlanden und Frankreich dahingehend „angegriffen“ wurden, dass deren offen über das Internet erreichbaren und mit uralt-Firmware betriebenen Kühltheken abgeschaltet wurden, hätte man zumindest etwas Mitdenken in Deutschland erwarten können.

Aber natürlich hat das niemand zum Anlass genommen, solche katastrophalen IT-Fuckups stillschweigend zu fixen und nicht wieder vorkommen zu lassen.

Nein, es musste wieder zu einem Angriff kommen und wieder sind Lebensmittel vernichtet, zumindest aber Kühlketten unterbrochen worden.

Wie stellen sich die Leute vor, soll das zukünftig funktionieren? Wir brauchen drastische Sanktionen für Markbetreiber und Unternehmer, die NOCH IMMER NICHT KAPIEREN WOLLEN, dass man sowas nicht macht.

Ich schlage vor, dass man den Verantworlichen z.B. drei Jahren den Umgang mit Lebensmitteln untersagt und auch eine Aufsichtsfunktion untersagt. Wie man in allen Bereichen sehen kann, muss imnmer erst die eigene Existenz auf dem Spiel stehen, damit sich Leute endlich mal die Regeln halten.

Mittel Shodan.io ist es in leichtes, das gesamte Internet (zumindest den IPv4-Bereich) nach bestimmten Attributen zu durchsuchen. beispielsweise Gerätekennungen aller Art.

Ob im Supermarkt, Krankenhaus oder Wasserersorgung. Jeder der dort mit einem Device erscheint, hat ein Berufsverbot verdient.

Nicht erst seit heute oder letzer Woche sondern überhaupt.

Das gilt auch für die NAS und offenen Nextcloud-Installationen von Kanzleien etc.

Natürlich wird es nicht passieren, die Leute werden sich nach einem Hack als „Opfer“ inszenieren und der oberste Mediamarkt-Verkäufer in Funktion als Digitalminister wird dann härtere Strafen fordern. Aber nicht für die Verursacher sondern die Angreifer, die entweder im Ausland sitzen oder anderweitig nicht greifbar sein werden.

Wenn jemand einen unverschlossenenTanklaster und Streichhälter vor seinem Haus parkt, kann sich später nicht herausreden, das ist einfach mindestens grob fahrlässig auch gegen Kunden, Patienten, Mandanten, deren Gesundheit oder Privatsphäre flambiert werden wird.

Remote-Zugriff aus der Entfernung geht sicher mit VPN-Lösungen wie Wireguard, Netbird oder Tailscale. Sie beschränkt den Zugriff zumindest auf die Geräte mit expliziter Freigabe. Natürlich können auch die Missbraucht werden, aber das erfordert komplexere Angriffe über Phishing/Malware, nicht ein einfaches scannen des Internets.

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